SDG14: Leben unter Wasser: Ozeane und Meere schützen

Die UN will Meeres- und Küstenökosysteme schützen. Dafür muss die vom Land ausgehende Verschmutzung und Überfischung deutlich reduziert werden. Die Versauerung der Meere und der zunehmende Plastikmüll in den Ozeanen stehen im Fokus. 

Bis 2025 sollen alle Arten der Meeresverschmutzung, insbesondere durch vom Land ausgehende Tätigkeiten, erheblich verringert werden. Die Versauerung der Ozeane muss dabei auf ein Mindestmaß reduziert und ihre Auswirkungen mit Hilfe von Forschung und Entwicklung reduziert werden. 

Um die Meeres- und Küstenökosysteme nachhaltig zu bewirtschaften und zu schützen, muss die internationale Staatengemeinschaft die Fangtätigkeiten wirksam regulieren und sowohl Überfischung als auch illegale, ungemeldete oder unregulierte Fischerei beenden. Es geht nicht um ein Fangverbot, sondern um wissenschaftlich fundierte Bewirtschaftungspläne, mittels derer die Fischbestände in kürzest-möglicher Zeit mindestens auf einen Stand zurückgeführt werden können, der den höchstmöglichen Dauerertrag unter Berücksichtigung ihrer biologischen Merkmale sichert.

Um die Gesundheit der Ozeane langfristig und wirksam verbessern zu können, müssen außerdem wissenschaftliche Erkenntnisse vertieft und Forschungskapazitäten ausgebaut werden. Nur so werden die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane und ihrer Ressourcen weiterhin möglich sein. Gleichzeitig sollen vor allem kleine Inselstaaten und die am wenigsten entwickelten Länder an den sich aus der nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen ergebenden wirtschaftlichen Vorteile beteiligt werden.