Professor Siegfried Russwurm

Der BDI-Präsident hält die Nachhaltigkeitsziele der UN prinzipiell für erreichbar. Allerdings warnt er davor, dass nationale Egoismen einen Erfolg unmöglich machen könnten.

Prof. Dr-Ing. Siegfried Russwurm ist seit dem 1. Januar 2021 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI). Er ist Vorsitzender der Aufsichtsräte der Industrieunternehmen Thyssenkrupp und Voith. 

Von 2008 bis 2017 war Siegfried Russwurm Mitglied des Vorstands der Siemens AG. In dieser Zeit war er verantwortlich für alle Industriethemen, als Chief Technology Officer für Technik sowie für Healthcare und für Personal. Zu seinen Regionalzuständigkeiten im Siemens-Konzern gehörten unter anderem Europa, Afrika und der Mittlere Osten.
 
Herr Russwurm ist Mitglied des Präsidiums der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und des Vorstands der Deutsch-Schwedischen Handelskammer. Er war Vorsitzender der Nordafrika-Mittelost-Initiative der deutschen Wirtschaft (NMI) unter dem Dach des BDI, Vorsitzender der Plattform Industrie 4.0 einiger BDI-Mitgliedsverbände sowie engerer Vorstand des BDI-Mitgliedsverbands der Maschinen- und Anlagenbauer, VDMA. Als Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Siemens gehörte er von 2008 bis 2010 dem Präsidium der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an.
 
Geboren 1963, schloss Herr Russwurm im Jahr 1988 sein Studium der Fertigungstechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg als Diplom-Ingenieur ab, wo er anschließend am Lehrstuhl für Technische Mechanik promovierte. Seit 2005 hält er dort Vorlesungen in Mechatronik, seit 2009 als Honorarprofessor. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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