3 Wege zu mehr Nachhaltigkeit

Klimawandel, der Verlust der Biodiversität, Ressourcenknappheit zwingen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik neue Wege zu gehen. Wir haben bei den drei Kanzlerkandidat:innen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, CDU/CSU und SPD nachgehakt: Welche politischen Entscheidungen werden sie treffen, um Deutschland und Europa in eine nachhaltigere Zukunft zu führen?

Baerbock: In die Zukunft wirtschaften – Ein Gewinn für gute Arbeitsplätze, unsere Unternehmen und unser Klima

Nachhaltige Entwicklung auf diesem Planeten geht uns alle an, weil wir unseren Kindern und Enkeln noch die Chance eröffnen wollen, dass sie selber frei entscheiden können, wie sie leben wollen. Sie ist aber auch einer der Faktoren, die in Zukunft über Erfolg auf den globalen Märkten entscheiden werden. Wer es schafft klimaneutral zu wirtschaften, wird die Nase vorn haben und auch die industriellen Standards definieren. Dieses Thema geht daher alle an: Gewerkschaften, Unternehmen, Umweltverbände und Parteien.

Scholz: Die Transformation ist kein Selbstläufer

Unser Land steht vor einer Jahrhundert-Aufgabe: 250 Jahre lang fußte unser Wohlstand auf dem Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas. In nicht einmal 25 Jahren soll damit Schluss sein. Bundesregierung und Bundestag haben beschlossen, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral werden und seine Energie ausschließlich aus Erneuerbaren Quellen beziehen soll. Das ist nicht weniger als eine zweite industrielle Revolution, vor der wir stehen.

Letzte Beiträge

Nachhaltiges Wachstum und menschenwürdige Arbeit: Der Beitrag der Chemieindustrie zum SDG Nr. 8

Die „Sustainable Development Goals“ wurden im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen als Aufruf zu einer kollektiven Kraftanstrengung der Weltgemeinschaft verabschiedet, bis zum Jahr 2030 Hunger und Armut zu überwinden, den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu schaffen, Diskriminierung zu beenden und soziale Teilhabe aller zu ermöglichen. Ob diese Ziele tatsächlich bis zum Ende unseres Jahrzehnts verwirklicht werden können, ist zweifelhaft. Sie bleiben dennoch richtig - als Leitlinie für staatliches Handeln wie für zukunftsorientierte Unternehmen.

Die Welt braucht nachhaltige globale Lieferketten, um die Armut zu bekämpfen

Historische Ausmaße von Ungleichheit und massiver Arbeitslosigkeit sind das Ergebnis eines ungleichen und nicht nachhaltigen globalen Wirtschaftsmodells, das darauf ausgelegt ist, einigen wenigen zu nutzen. Globale Lieferketten wirken sich zunehmend auf die Wirtschaft und das Leben der Menschen aus und führen zu drastischen Veränderungen für Handel, Produktion, Investitionen, Beschäftigungsverhältnisse und für die Arbeit selbst.

Die beste Hilfe gegen Armut: Verantwortlich leben und sozial handeln!

Knapp eine Milliarde Menschen sind täglich mit den Folgen absoluter Armut konfrontiert. Auf unterschiedliche Weise ist ihnen ein Leben in Würde versagt: Sie leiden ebenso unter Hunger, Unterernährung, begrenztem Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung wie unter den schlechten Bildungschancen, sozialer Diskriminierung und Ausgrenzung, der mangelnden Beteiligung an Entscheidungsprozessen und nicht zuletzt auch unter den Folgen des fortschreitenden Klimawandels.

Nachhaltiger Konsum benötigt nachhaltige Produktionsstrukturen

Die Weltbevölkerung, vor allem in den entwickelten Industriegesellschaften, konsumiert mehr Ressourcen, als die Ökosysteme dauerhaft bereitstellen können. Damit die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Tragfähigkeit des Ökosystems nicht überschreitet, muss die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft Güter produziert und konsumiert, grundlegend verändert werden.

Die globalen Nachhaltigkeitsziele

Die von der UN verabschiedete „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ setzt uns 17 Ziele (engl: "Sustainable Development Goals", SDGs). Wir wollen uns in dieser Diskussion von ihnen leiten lassen. Nachhaltigkeit ist nicht eindimensional, ist nicht "nur" Klimaschutz. Nur mit einer umfassenden Betrachtung von Nachhaltigkeit sichern wir ein lebenswertes Dasein in unserem Land und auf unserem Planeten. 

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Über diesen Blog

Dieser Blog gibt nicht die Sichtweise der Chemie-Industrie wieder: Darum geht es hier gar nicht. Wir wollen auf diesen Seiten voneinander lernen und einander zuhören, offen und mit großem Respekt vor Perspektiven der Anderen. Nur so können wir Wege finden, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

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